Handeln, Herausforderung: Handeln

Mein Ehrenamt

Vor einen halben Jahr hatte meine Frau im Gemeindebrief der Pfarrei Christus König in Radebeul gelesen, das jemand gesucht wird für die Gestaltung des Gemeindebriefs. Gut! Da wir grade neu zugezogen sind und ich den Kontakt suchte habe ich kurzentschlossen eine E-Mail geschrieben, denn als Grafiker müsste ich das hin bekommen. Wenig später saß ich schon in der Redaktionssitzung, um mir einen Überblick zu verschaffen, denn meine Zeit ist mit Familienleben und Arbeiten begrenzt. Dennoch habe ich zugesagt. Willkommen im Ehrenamt.

Später erfuhr ich, dass die Gestaltung des Gemeindebriefs eine etwas größere Herausforderung wird. Die Pfarrei Christus König in Radebeul wird mit 6 anderen Pfarreien im Umkreis zusammen gelegt. Ein gemeinsamer Gemeindebrief sollte konzipiert werden. Nicht einfach. Aber machbar. Alle unter einen Hut zu bekommen ist eine Herausforderung, vor allem organisatorisch. Nach mehreren Redaktionssitzungen konnte man den neuen Gemeindebrief erahnen und schließlich startete ich mit der Gestaltung. Format und Grundlinienraster anlegen, Stilvorlagen für Schriften festlegen, Farbleitsystem für die 6 Pfarreien definieren.

Die Zuarbeiten der Inhalte aus 6 Pfarreien ging erstaunlich gut. Eine art Intranet würde eingerichtet und die einzeln Beiträge konnten so in einem Dokument zusammengefasst werden. An dieser Stelle gilt mein Dank für die gute Zu(sammen)arbeit ALLEN.

Der erste Gemeindebrief geht nie schnell über die Bühne, aber es ist vollbracht. Anfang September lag er in den Briefkästen. In Zeiten des Internets fragt man sich natürlich, wozu ein Gemeindebrief noch sinnvoll ist. Aber für Ältere ist der Gemeindebrief wichtig und unterstreicht die Gemeinschaft, gerade wenn 6 Pfarreien zusammengelegt werden.

Ehrenamtliches Engagement ist nicht selbstverständlich. Für mich ist es eine Bereicherung, etwas Gutes zu tun. Etwas, was ich kann – für die Gemeinden und die Gesellschaft.

Geschafft!

PS: Zum Gemeindebrief wurde gleichzeitig eine Informationsbroschüre gestaltet, um den 6 Pfarreien das Zusammenwachsen zu erleichtern. Außerdem danke ich meiner Frau, dass Sie mir den Rückfreigehalten hat.

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