Reden

Geld sparen in der Kommunikation: Ideenbündel

„Ideenbündel“ zu beschreiben, geht am einfachsten mit einem Bild: Früher würde auf den Feldern der Weizen gebündelt, um ihn zu transportieren und zu dreschen. Das geht heute ganz ähnlich. 

Egal, was man kommunizieren will: Am Anfang entsteht meist eine Vielzahl an Ideen. Um diese besser nach außen zu bringen, ist es leichter, die Ideen zu bündeln. So entsteht eine große Idee, die Leitidee. Von einer großen Idee ist es leichter viele kleinere Ideen abzuleiten. Positiver Nebeneffekt ist es, dass alle Ideen aus einer Hand – einem Bündel – kommen und einen Wiedererkennungswert besitzen. Sie folgen einer Strategie. Außerdem können Zeit und Kosten bei der Entwicklung von Ideen gespart werden. Denn aus einer guten Leitidee, also einem guten Bündel, lassen sich immer wieder kleinere Ideen heraus dreschen – die Effizienz liegt in der Ernte.

Ein Beispiel für die Stiftungskommunikation: Basiert die Stiftungskommunikation auf einer Leitidee, kann sinnvollerweise im ersten Schritt nur diese kommuniziert werden. So ist es für Außenstehende leichter, die Botschaft zu verstehen. Hinterher kann man an diesen ersten Schritt anknüpfen und weitere Ideen umsetzen. Bleibt man dabei immer im Sinne der Leitidee, zerfasert die Kommunikation nicht. Sie wird nachvollziehbar weiter entwickelt – auch für Außenstehende. Auch ist es möglich, immer wieder Rückgriffe auf bereits Gesagtes/Getanes vorzunehmen – ohne inhaltliche Umschweife.

Im besten Fall, transportiert die Leitidee einer Stiftung den Stiftungszweck. Sie transportiert ihn mittels eines Schlüsselbilds (Key-Visual) und eines Schlüsselsatzes (Claim). Einmal entwickelt, wird beides immer wieder eingesetzt und mit weiteren Botschaften unterfüttert. So entsteht Kommunikation aus einem Guss und richtet sich ohne unliebsame Zerstreuungseffekte an mögliche Zielgruppen und/oder Spender.