Handeln

Stichwort: Demokratieförderung

Das Wort „Demokratieförderung“ hört sich zunächst nicht sehr aktivierend und beweglich an. Es wirkt eher wie ein Wort aus dem deutschen Beamtentum. Wahrscheinlich liegt es an der Zusammensetzung der Wörter „Demokratie“ und „Förderung“. Wobei „Förderung“ in Deutschland von je her als langsam angesehen wird. Es bremst das Wort „Demokratie“ ein wenig aus. Dabei sind die demokratischen Werte, die wir haben, der wichtigste Bestandteil in unserer Gesellschaft. Ohne sie gäbe es die Meinungsfreiheit und die mündigen Bürger nicht, die sich als Säule der Demokratie sehen und dies leben, die Demokraten. 

Wir brauchen die demokratischen Werte und müssen diese erlernen, erhalten, weiterbilden. Wir müssen uns öffentlichen Diskussionen stellen und über Lösungen debattieren. Wir selbst sind die aktivierenden Förderer der Demokratie. Dazu gehört gut funktionierendes demokratisches Allgemeinwissen, das aktiv angewandt wird und unsere Werte verteidigt. Das muss Teil der Bildung der Kinder und Jungendlichen sein, die als zukünftige Demokraten in einen freien Land leben. Dahin passt dass Wort Demokratieförderung sehr gut. 

Ein großer Teil der Förderung kommt von uns selbst, der Gesellschaft in der wir leben. Sie verlangt ein bedachten Umgang mit sich selbst und der eigenen Meinung Meinung. Ein anderer Teil ist die Bildung. Diese wird von zahlreichen Stiftungen und Akteuren gefördert – zum Glück! Demokratie wird in Form von Kultur, gelebter Toleranz und speziellen Programmen gefördert, die sich in vielen Bereichen der tagtäglichen Arbeit der Stiftungen widerspiegeln. Die Rolle der Stiftungen ist also ein weiterer wichtiger Zweig, auf den wir für unsere Demokratie setzen  und der die freiheitlichen Werten, mit denen wir hier leben, stark macht.