Autor: Hanno Brahms

Wort des Monats November: Behagen

dies schöne, wollautige wort scheint in unserer sprache nie allgemein durchgedrungen Auch wenn dies Wort immer ein wenig fremd geblieben ist, einer seiner Ursprünge ist uns recht alltäglich: der Hag. Wir nennen ihn nur nicht so. Der Hag ist für uns heute ganz prosaisch das Grundstück, der Garten, der Besitz und ähnliches. Alles das, was wir einzäunen oder mit Hecken umgeben. Das Behagen erinnert uns daran, dass jeder von uns selbst ein Hag ist. Etwas, das gepflegt, umhegt, umgrenzt sein will. Nicht nur, aber auch um des Behagens willen. Denn dies, die Zufriedenheit, Freude, das frohe Gefühl, die stille innige Kraft – alles das bedeutet das Behagen – geht uns ja doch oft genug verloren in einer lauten, unruhigen Welt. Wahrscheinlich weil der Hag uns fehlt, die Umfriedung, die Grenze zur Unruhe. Zeit also, sich an „dies schöne wollautige wort“ zu erinnern und selbst Hag zu sein.

Stichwort: Rassismus

Die Suche nach einen Stichwort für diesen Monat ist mir nicht leicht gefallen. Einige Stichwörter fallen mir leicht ein, andere nicht. Obwohl die Themenlandschaft der Stiftungen oder Kulturträger so vielfältig ist. Trotzdem! Diesmal bin ich auf das Stichwort gekommen, da ich vom DEUTSCHEN HYGIENE-MUSEUM einen Flyer gefunden haben zum Thema Rassismus.

Stichwort: Baum

Ich bin auf den Baum gekommen – zu dem Thema fällt mir im Moment viel ein. Die Bäume bekommen ihre herbstliche Färbung, der Baum hat eine enorm Bedeutung für uns Menschen, aber er muss auch oft weichen, wie im Moment beim Braunkohlentagebaus Hambach, wo ein ganzer Wald für die Kohlegewinnung gerodet wird. Dies sind Gründe genug, um sich mit dem Thema Baum zu beschäftigen.

#otc18 Digitalisierung in Dresden

Das openTransfer CAMP in Dresden, was ist das? Ja, jetzt weiß ich es. Habe daran teilgenommen, obwohl ich nicht wirklich zu den Leuten gehöre, die alles Posten, Hashtaggen, oder … was auch immer.  Die Stiftung Bürgermut aus Berlin hat das ganze ins Leben gerufen. Sie veranstaltet zu verschieden Themen die openTransfer CAMPs. Diesmal das Thema „Digitalisierung“. Alles was wir machen, scheint digital zusein und vernetzt. Aber ich glaube, wir stehen am Anfang der Digitalisierung. Das Thema schleicht sich langsam in unseren Alltag, wie eine Lawine, die alle Bereiche unserer Gesellschaft erfasst. Das merkt man klar bei den Diskussionen, die dort stattgefunden haben. Knapp 80 Teilnehmer/innen aus verschiedenen gemeinnützigen Organisationen setzten sich mit dem digitalen Wandel auseinander. Man merkte, das es alle betrifft, die einen mehr, die anderen weniger, egal welchen Standpunkt Einzelne haben. In der Zukunft sind wir alle in diesem Fluss drin, und die Lawine wird keinen Halt mehr finden.  Bei den Camps wurden 16 Sessions gehalten, zu frei gewählten Themen. Jeder konnte mitreden und sich auslassen zu Dingen wie, Digital-Strategien, Fairness im Netz, …

Zahl des Monats September: 554 mögliche Preisträger/innen

Der Deutsche Engagementpreis wird am 22. Oktober verliehen. Die Jury hat momentan über 554 mögliche PreisträgerInnen zu entscheiden. Sie alle kommen – unter anderem weil Preisträger anderer Engagementpreise – für den Dachpreis infrage. Quelle: PRESSEMITTEILUNG, https://www.deutscher-engagementpreis.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung-finale-zahlen-2018/

Stichwort: Demokratieförderung

Das Wort „Demokratieförderung“ hört sich zunächst nicht sehr aktivierend und beweglich an. Es wirkt eher wie ein Wort aus dem deutschen Beamtentum. Wahrscheinlich liegt es an der Zusammensetzung der Wörter „Demokratie“ und „Förderung“. Wobei „Förderung“ in Deutschland von je her als langsam angesehen wird. Es bremst das Wort „Demokratie“ ein wenig aus. Dabei sind die demokratischen Werte, die wir haben, der wichtigste Bestandteil in unserer Gesellschaft. Ohne sie gäbe es die Meinungsfreiheit und die mündigen Bürger nicht, die sich als Säule der Demokratie sehen und dies leben, die Demokraten.