Alle Artikel in: Reden

Wie gehen wir mit der Würde des Menschen um? – zum Stiftungskaffee im Haus der Braunschweigischen Stiftungen

Heute um 10:00 lud das Haus der Braunschweigischen Stiftungen zum Stiftungskaffee ein. Der Plan: Lockerer Austausch unter Interessierten mit Impulsen von Prof. Dr. Göring, ZEIT-Stiftung und Tobias Henkel, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz. Die Ausführung: hier zu lesen. Zunächst einmal die Zahlen: 90 Minuten, 2 Gedichte, 2 Impulsgeber, 20-30 Teilnehmende aus unterschiedlichsten Berufsfeldern. Was sich nicht in Zahlen fassen lässt: die Anregungen. Den Anfang machte Prof. Dr. Göring mit folgenden Fragen: Wie gut ist die Sichtbarkeit von Stiftungen und wie klar, das heißt erfassbar, ist ihr Profil? Wie steht es um die Ertragssituation, gerade der kleineren Stiftungen und stellen Kooperationen, bzw. Netzwerke, eine Lösung dar, die nachhaltige Wirksamkeit von Stiftungen zu verstärken? Wie gehen wir (die Stiftungen als unverzichtbarer Bestandteil einer sich als demokratisch verstehenden Gesellschaft) mit der Würde des Menschen um? Das umfasst beispielhaft Themen wie Integration, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Qualitätsjournalismus als vierte Gewalt, künstliche Intelligenz als Ablösung für menschliche Arbeit, …? Wie steht es um den Plattformgedanken von Stiftungen? Ist der noch zeitgemäß und was ist mit dem Gedanken der „Advocacy“, Advokatentum als Sprachrohr der Gemeinnützigkeit? …

Höchste Zeit, nett zu sein!

Jetzt ist schon einige Zeit vergangen seit ich am Forum Stiftungskommunikation in Berlin teilnahm. Unter dem Thema „Höchste Zeit, nett zu sein!“– Warum der achtsame Umgang mit uns selbst und anderen lohnt“ wurde diskutiert, Gedanken ausgetauscht und Workshops gehalten.  Wie teile ich was mit? Habe ich die Informationen unter Kontrolle? Wie reagiere ich auf Hass oder Provokation? Diese und viele andere Themen wurden angesprochen und mit den Teilnehmenden aus verschiedenen Stiftungen war es ein interessanter Erfahrungsaustausch für mich.  Mir als Kommunikationsdesigner ist „achtsames Kommunizieren“ nicht immer so bewusst gewesen. Oft werden die Botschaften gerade in der klassischen Werbung nur so laut wie möglich nach Außen geschrien und das geht im Umfeld der Stiftungen natürlich nicht. Um so wichtiger war der Einblick in die unterschiedlichen Denkwesen und Meinungen der Stiftungen, wie sie mit ihren Informationen umgehen, sehr interessant für mich. Aus dem Forum Stiftungskommunikation nehme ich für unsere verantwortungsvolle Arbeit vor allem mit: Informationen, die wir kommunizieren, nochmals zu Hinterfragen und deren Bedeutung und mögliche Auswirkungen nicht aus den Augen zu verlieren.  Ich freue mich auf …

#otc18 Digitalisierung in Dresden

Das openTransfer CAMP in Dresden, was ist das? Ja, jetzt weiß ich es. Habe daran teilgenommen, obwohl ich nicht wirklich zu den Leuten gehöre, die alles Posten, Hashtaggen, oder … was auch immer.  Die Stiftung Bürgermut aus Berlin hat das ganze ins Leben gerufen. Sie veranstaltet zu verschieden Themen die openTransfer CAMPs. Diesmal das Thema „Digitalisierung“. Alles was wir machen, scheint digital zusein und vernetzt. Aber ich glaube, wir stehen am Anfang der Digitalisierung. Das Thema schleicht sich langsam in unseren Alltag, wie eine Lawine, die alle Bereiche unserer Gesellschaft erfasst. Das merkt man klar bei den Diskussionen, die dort stattgefunden haben. Knapp 80 Teilnehmer/innen aus verschiedenen gemeinnützigen Organisationen setzten sich mit dem digitalen Wandel auseinander. Man merkte, das es alle betrifft, die einen mehr, die anderen weniger, egal welchen Standpunkt Einzelne haben. In der Zukunft sind wir alle in diesem Fluss drin, und die Lawine wird keinen Halt mehr finden.  Bei den Camps wurden 16 Sessions gehalten, zu frei gewählten Themen. Jeder konnte mitreden und sich auslassen zu Dingen wie, Digital-Strategien, Fairness im Netz, …

15. Sächsischer Fundraisingtag in Dresden

Am 30. August fand der 15. Sächsische Fundraisingtag statt. Für mich war es das erste Mal. Jedoch, egal ob erstmalig oder Wiederholungstäter, das Einzige was bei solchen Veranstaltungen zählt: Gab es eine Erkenntnis, einen wertvollen Gedanken, den ich jenseits von Tagunsunterlagen in meiner Tasche mit in den Alltag nehme? Ja, gab es. Und davon will ich kurz erzählen…

Geld sparen in der Kommunikation: Strategie

Am Thema Strategie scheiden sich die Geister: Einerseits kann es aufwändig sein, eine Strategie festzulegen. Andererseits erspart man sich im täglichen Arbeiten die Mühe, sich ständig neu orientieren zu müssen. Einerseits ist die Strategie ein Geländer, andererseits vermittelt sie auch geringeren Gestaltungsspielraum. Wir möchten eine Lanze für die Strategie brechen, weil wir fest dran glauben, dass Kommunikation ohne Strategie von der Hand in den Mund lebt.