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StiftungsTag in Mannheim #DST2019

Erst Osnabrück, dann Nürnberg, jetzt Mannheim, unser dritter StiftungsTag unter dem Motto „Unsere Demokratie“.  Ein klares Wort vorab von meiner Seite. Als Demokrat und in Deutschland, in Europa lebender Mensch , sind die demokratischen Normen, Werte, das Wissen und vielfältige gesellschaftliche Zusammenleben, für mich existentiell und in keiner Form verhandelbar.  Daher war der StiftungsTag in Mannheim eine wahre Bereicherung. Wir alle sind gefordert für unsere Demokratie einzustehen, damit das freie gesellschaftliche Miteinander funktioniert und nicht abdriftet. Der StiftungsTag bot viele Möglichkeiten sich über die aktuellen Entwicklungen zu informieren, mitzureden, zu diskutieren, sich auszutauschen und interessante Menschen kennenzulernen. Ein perfekter Baustein für Stiftungen, die sich von jeher für die Vielfalt in der Gesellschaft einsetzen. Wir sind gerne mit unserer Arbeit ein Teil davon und Kommunikation ist gewissermaßen auch Demokratiearbeit.  Und jetzt noch ein Begegnung in Mannheim.  Da ist man den ganzen Tag auf dem Kongress, mit lauter intellektuellen Menschen, aber auf dem Weg zum Hotel in Mannheim kam ich in das reale Leben zurück. Ein Spielplatz voll mit Kindern (23 Uhr) ein Kiosk der mir Tabak …

Workshop GRUNDLAGEN DES STIFTUNGSMANAGEMENTS

Diesmal ab nach Braunschweig, genauer gesagt, zu Gast im Haus der Braunschweigischen Stiftungen zum Workshop „Grundlagen des Stiftungsmanagements“.  Vorab: Das wesentliche Ziel einer Stiftung ist es, den Stifterwillen zu verwirklichen. Dieser Aufgabe ist man nur gewachsen, wenn die Rahmenbedingungen dafür gegeben sind. Das bedeutet rechtliche und steuerliche Besonderheiten zu kennen und mit Problemen aus dem Stiftungsalltag klarzukommen. Und darüber hinaus alles im Auge zu behalten, nicht nur das jeweilige Stiftungsprojekt sondern die Besonderheiten der geltenden Gesetze.  Ein für mich extrem komplexes Thema, dem ich mich im Workshop gestellt habe und neue Erkenntnisse gewonnen habe aus der Stiftungswelt, diesmal eben aus der Sicht des Rechts und nicht aus der Sicht der Kommunikation. Es wahr ein anstrengender Tag mit viel Wissen auf einmal, der mich sicher an der einen oder anderen Stelle nochmal beschäftigen wird. Danke für den vortrefflichen Workshop von Frau Stephanie Berger und Dr. Jasmin Gharsi-Krag, Rechtsanwältinnen im Bereich „Recht, Steuern & Consulting“ im Deutschen Stiftungszentrum und ein Dankeschön an die Gastgeberin Frau Insa Heinemann, Leiterin des Hauses der Braunschweigischen Stiftungen. Ich freue mich auf ein Wiedersehen …

Wie gehen wir mit der Würde des Menschen um? – zum Stiftungskaffee im Haus der Braunschweigischen Stiftungen

Heute um 10:00 lud das Haus der Braunschweigischen Stiftungen zum Stiftungskaffee ein. Der Plan: Lockerer Austausch unter Interessierten mit Impulsen von Prof. Dr. Göring, ZEIT-Stiftung und Tobias Henkel, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz. Die Ausführung: hier zu lesen. Zunächst einmal die Zahlen: 90 Minuten, 2 Gedichte, 2 Impulsgeber, 20-30 Teilnehmende aus unterschiedlichsten Berufsfeldern. Was sich nicht in Zahlen fassen lässt: die Anregungen. Den Anfang machte Prof. Dr. Göring mit folgenden Fragen: Wie gut ist die Sichtbarkeit von Stiftungen und wie klar, das heißt erfassbar, ist ihr Profil? Wie steht es um die Ertragssituation, gerade der kleineren Stiftungen und stellen Kooperationen, bzw. Netzwerke, eine Lösung dar, die nachhaltige Wirksamkeit von Stiftungen zu verstärken? Wie gehen wir (die Stiftungen als unverzichtbarer Bestandteil einer sich als demokratisch verstehenden Gesellschaft) mit der Würde des Menschen um? Das umfasst beispielhaft Themen wie Integration, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Qualitätsjournalismus als vierte Gewalt, künstliche Intelligenz als Ablösung für menschliche Arbeit, …? Wie steht es um den Plattformgedanken von Stiftungen? Ist der noch zeitgemäß und was ist mit dem Gedanken der „Advocacy“, Advokatentum als Sprachrohr der Gemeinnützigkeit? …

Höchste Zeit, nett zu sein!

Jetzt ist schon einige Zeit vergangen seit ich am Forum Stiftungskommunikation in Berlin teilnahm. Unter dem Thema „Höchste Zeit, nett zu sein!“– Warum der achtsame Umgang mit uns selbst und anderen lohnt“ wurde diskutiert, Gedanken ausgetauscht und Workshops gehalten.  Wie teile ich was mit? Habe ich die Informationen unter Kontrolle? Wie reagiere ich auf Hass oder Provokation? Diese und viele andere Themen wurden angesprochen und mit den Teilnehmenden aus verschiedenen Stiftungen war es ein interessanter Erfahrungsaustausch für mich.  Mir als Kommunikationsdesigner ist „achtsames Kommunizieren“ nicht immer so bewusst gewesen. Oft werden die Botschaften gerade in der klassischen Werbung nur so laut wie möglich nach Außen geschrien und das geht im Umfeld der Stiftungen natürlich nicht. Um so wichtiger war der Einblick in die unterschiedlichen Denkwesen und Meinungen der Stiftungen, wie sie mit ihren Informationen umgehen, sehr interessant für mich. Aus dem Forum Stiftungskommunikation nehme ich für unsere verantwortungsvolle Arbeit vor allem mit: Informationen, die wir kommunizieren, nochmals zu Hinterfragen und deren Bedeutung und mögliche Auswirkungen nicht aus den Augen zu verlieren.  Ich freue mich auf …

#otc18 Digitalisierung in Dresden

Das openTransfer CAMP in Dresden, was ist das? Ja, jetzt weiß ich es. Habe daran teilgenommen, obwohl ich nicht wirklich zu den Leuten gehöre, die alles Posten, Hashtaggen, oder … was auch immer.  Die Stiftung Bürgermut aus Berlin hat das ganze ins Leben gerufen. Sie veranstaltet zu verschieden Themen die openTransfer CAMPs. Diesmal das Thema „Digitalisierung“. Alles was wir machen, scheint digital zusein und vernetzt. Aber ich glaube, wir stehen am Anfang der Digitalisierung. Das Thema schleicht sich langsam in unseren Alltag, wie eine Lawine, die alle Bereiche unserer Gesellschaft erfasst. Das merkt man klar bei den Diskussionen, die dort stattgefunden haben. Knapp 80 Teilnehmer/innen aus verschiedenen gemeinnützigen Organisationen setzten sich mit dem digitalen Wandel auseinander. Man merkte, das es alle betrifft, die einen mehr, die anderen weniger, egal welchen Standpunkt Einzelne haben. In der Zukunft sind wir alle in diesem Fluss drin, und die Lawine wird keinen Halt mehr finden.  Bei den Camps wurden 16 Sessions gehalten, zu frei gewählten Themen. Jeder konnte mitreden und sich auslassen zu Dingen wie, Digital-Strategien, Fairness im Netz, …

15. Sächsischer Fundraisingtag in Dresden

Am 30. August fand der 15. Sächsische Fundraisingtag statt. Für mich war es das erste Mal. Jedoch, egal ob erstmalig oder Wiederholungstäter, das Einzige was bei solchen Veranstaltungen zählt: Gab es eine Erkenntnis, einen wertvollen Gedanken, den ich jenseits von Tagunsunterlagen in meiner Tasche mit in den Alltag nehme? Ja, gab es. Und davon will ich kurz erzählen…