Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wissen

Zahl des Monats September: 68

„Insgesamt ist es um die Akzeptanz von Vielfalt in Deutschland überall recht gut bestellt. Auf einer Skala von 0 bis 100 erreicht die Akzeptanz von Vielfalt für die gesamt- deutsche Stichprobe einen Wert von 68.“ heißt es in „Zusammenhalt in Vielfalt. Das Vielfaltsbarometer 2019 der Robert Bosch Stiftung“; Seite 47 ff. Quelle: https://www.bosch-stiftung.de/sites/default/files/publications/pdf/2019-03/Vielfaltsbarometer%202019_Studie%20Zusammenhalt%20in%20Vielfalt.pdf

Stichwort: Schulbücher

Vor kurzem habe ich folgendes gehört: Eine Lehrerin wollte im Unterricht mit dem Laptop der Schule den Schülern was zeigen. Es gab ein technisches Problem, wie so oft mit veralteter Technik. Sie konnte das Problem schließlich mit der Hilfe einer ihrer Schüler lösen und schon hat es geklappt.  In dieser Situation möchte natürlich kein Lehrer sein. Aber die jüngere Generation wächst mit den Medien und der Technik selbstverständlicher auf. Ein typischer Generationenkonflikt.  So ist es doch besser man findet gemeinsam neue Wege in die Zukunft. Dazu braucht es Hilfe. Das Forum Bildung Digitalisierung unterstützt Schulen dabei, digital zu werden. 2015 haben Deutsche Telekom Stiftung, Bertelsmann Stiftung, Dieter Schwarz Stiftung, Montag Stiftung und Robert Bosch Stiftung die Initiative gestartet. Die Idee: gemeinsam pädagogische Herausforderungen im digitalen Zeitalter bewältigen und unser Bildungssystem mit einer pädagogisch sinnvollen Strategie stärken.  Ein Beispiel: Das nächste Thema der Klasse steht in einem gedruckten Schulbuch, was aber nicht mehr ganz auf den neuesten Wissensstand ist. Zum Glück ist das aber kein Problem. Mit dem Schulbuch auf dem Smartphone nehmen die Schüler die …

Zahl des Monats Mai: 9

Die Europawahl 2019 ist die neunte Direktwahl zum Europäischen Parlament. Sie findet vom 23. bis 26. Mai 2019 in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union statt. Quelle: wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Europawahl_2019

Workshop GRUNDLAGEN DES STIFTUNGSMANAGEMENTS

Diesmal ab nach Braunschweig, genauer gesagt, zu Gast im Haus der Braunschweigischen Stiftungen zum Workshop „Grundlagen des Stiftungsmanagements“.  Vorab: Das wesentliche Ziel einer Stiftung ist es, den Stifterwillen zu verwirklichen. Dieser Aufgabe ist man nur gewachsen, wenn die Rahmenbedingungen dafür gegeben sind. Das bedeutet rechtliche und steuerliche Besonderheiten zu kennen und mit Problemen aus dem Stiftungsalltag klarzukommen. Und darüber hinaus alles im Auge zu behalten, nicht nur das jeweilige Stiftungsprojekt sondern die Besonderheiten der geltenden Gesetze.  Ein für mich extrem komplexes Thema, dem ich mich im Workshop gestellt habe und neue Erkenntnisse gewonnen habe aus der Stiftungswelt, diesmal eben aus der Sicht des Rechts und nicht aus der Sicht der Kommunikation. Es wahr ein anstrengender Tag mit viel Wissen auf einmal, der mich sicher an der einen oder anderen Stelle nochmal beschäftigen wird. Danke für den vortrefflichen Workshop von Frau Stephanie Berger und Dr. Jasmin Gharsi-Krag, Rechtsanwältinnen im Bereich „Recht, Steuern & Consulting“ im Deutschen Stiftungszentrum und ein Dankeschön an die Gastgeberin Frau Insa Heinemann, Leiterin des Hauses der Braunschweigischen Stiftungen. Ich freue mich auf ein Wiedersehen …

Wie gehen wir mit der Würde des Menschen um? – zum Stiftungskaffee im Haus der Braunschweigischen Stiftungen

Heute um 10:00 lud das Haus der Braunschweigischen Stiftungen zum Stiftungskaffee ein. Der Plan: Lockerer Austausch unter Interessierten mit Impulsen von Prof. Dr. Göring, ZEIT-Stiftung und Tobias Henkel, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz. Die Ausführung: hier zu lesen. Zunächst einmal die Zahlen: 90 Minuten, 2 Gedichte, 2 Impulsgeber, 20-30 Teilnehmende aus unterschiedlichsten Berufsfeldern. Was sich nicht in Zahlen fassen lässt: die Anregungen. Den Anfang machte Prof. Dr. Göring mit folgenden Fragen: Wie gut ist die Sichtbarkeit von Stiftungen und wie klar, das heißt erfassbar, ist ihr Profil? Wie steht es um die Ertragssituation, gerade der kleineren Stiftungen und stellen Kooperationen, bzw. Netzwerke, eine Lösung dar, die nachhaltige Wirksamkeit von Stiftungen zu verstärken? Wie gehen wir (die Stiftungen als unverzichtbarer Bestandteil einer sich als demokratisch verstehenden Gesellschaft) mit der Würde des Menschen um? Das umfasst beispielhaft Themen wie Integration, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Qualitätsjournalismus als vierte Gewalt, künstliche Intelligenz als Ablösung für menschliche Arbeit, …? Wie steht es um den Plattformgedanken von Stiftungen? Ist der noch zeitgemäß und was ist mit dem Gedanken der „Advocacy“, Advokatentum als Sprachrohr der Gemeinnützigkeit? …

Wort des Monats Dezember: Ausgang

das haus hat nur einen Ausgang Nimmt man das Jahr – die Zeit überhaupt, wie früher – persönlich, so geht es selbst fort. Es ist sein Ausgang als Weggang. Stellt man es sich hingegen wie ein Haus vor, das wir in den letzten zwölf Monaten bewohnten, so lässt es uns nun zu seinem einzigen Ausgang hinaus. Beides ist der Ausgang, ein kleines Wort von großem Raum. Der Ausgang reicht von der Tür nach draußen bis zum schicksalhaften Ende. Und diese Bedeutungsbreite wirft uns zum Eingang zurück. Denn der Ausgang einer Sache ist der Eingang einer Neuen. Und selbst da, wo eine Sache „nur einen Ausgang“ hat, stellt sich die Frage, wie wir ihn nehmen, den einen Ausgang – als Tür nach draußen oder als schicksalhaftes Ende.